Finden Sie den passenden Weg auf den Kilimandscharo.
Der Kilimandscharo lässt sich auf verschiedenen Wegen erklimmen – jede Route hat ihren eigenen Charakter. Hier findest du einen Vergleich der sechs Hauptrouten, um herauszufinden, welche am besten zu dir passt.
Reisezeit
Die besten Monate für eine Kilimandscharo-Besteigung sind Januar bis März sowie Juni bis Oktober. In diesen Zeiträumen herrscht meist stabiles Wetter mit klarer Sicht und geringerer Regenwahrscheinlichkeit. Auch in der Hochsaison bleibt die Atmosphäre auf vielen Routen ruhig – besonders, wenn Sie sich für weniger begangene Wege entscheiden.
Wir bieten sechs verschiedene Trekkingrouten zum Gipfel des Kilimandscharos.
Das Ziel aller Routen ist der Uhuru Peak, der höchste Punkt des Kilimandscharos, 5.895 Meter über dem Meeresspiegel. Die Routen unterscheiden sich jedoch sowohl im Steigungsverlauf als auch in der Länge und in der Anzahl an Tagen, die es dauert, um am Ziel der Route anzukommen.
Nachstehend können Sie einiges über die wesentlichsten Unterschiede zwischen den Routen lesen.
Drei Routen starten im Süden: Machame, Marangu und Umbwe
Zwei Routen starten im Westen: Lemosho und Shira
Eine Route startet im Norden: Rongai
Die Machame-Route beginnt im Süden und zählt zu den schönsten Routen. Die Erfolgsrate ist auf der Machame-Route hoch, besonders, wenn man sich für einen ein Akklimatisierungstag entscheidet und somit 6 Nächte mit dem Trekking-Ausflug zubringt.
Der Abstieg erfolgt über die Mweka-Route.
Die Marangu-Route ist die einfachste und kürzeste Route zum Gipfel des Kilimandscharo. Sie ist deshalb sehr beliebt.
Auch wenn die Route zu den leichtesten zählt, ist die Erfolgsrate auf der Marangu-Route generell am niedrigsten. Dies ist auf die kurze Zeit zurückzuführen, die man hat, um den Gipfel auf vielen Etappen zu erklimmen. Deshalb bietet wir von vornherein einen Akklimatisierungstag, sodass die Chancen, den Gipfel zu erreichen, größer werden.
Die Marangu-Route ist die einzige Route, auf der Sie in Hütten anstatt in Zelten schlafen.
Die Rongai-Route beginnt im Nordosten, nahe der Grenze zu Kenia. Diese Route ist spektakulärer als die Marangu-Route und einfacher als die Machame-Route.
In den ersten 4 Tagen auf dieser Route wandern Sie durch wunderschöne unberührte Natur und haben gute Chancen, einige der für Afrika so bekannten Tiere zu sehen. Die Rongai-Route ist auch weniger besucht als die anderen Routen. Die Route ist über einen längeren Zeitraum hinweg flacher, die Erfolgsrate ist sehr hoch.
Die Nordseite des Kilimandscharos ist generell trockener als die Südseite, was die Rongai-Route zur bevorzugten Route in der Regenzeit macht. Auf der Rongai-Route erhascht man häufig tolle Ausblicke auf den Gipfel des Kilimandscharos. Auf der Südseite ist dies nicht zu oft möglich.
Der Abstieg erfolgt über die Marangu-Route.
Die Lemosho-Route ist eine der längsten Routen und hat die höchste Erfolgsrate. Dies ist auf die guten Akklimatisierungsmöglichkeiten auf dieser Route zurückzuführen.
Es wird gesagt, dass die Lemosho-Route außerdem die schönste ist, da Sie verhältnismäßig unberührte Natur und eine einzigartige Aussicht auf die dramatischen Schluchten an der Westseite des Kilimandscharos erleben können.
In den ersten paar Tagen können Wanderer auf größere Tiere wie Antilopen, Büffel und manchmal sogar auf Elefanten treffen. Die Wanderung verläuft über das Shira-Plateau, dem größten Hochlandplateau der Welt.
Der Abstieg erfolgt über die Mweka-Route.
Die Kilimanjaro Umbwe-Route ist eine kurze Route, die aufgrund ihrer Steilheit sehr schwierig zu besteigen ist. Aufgrund des schnellen Aufstiegs bleibt auf dieser Route nicht genug Zeit für die Höhenakklimatisierung, daher ist es wichtig, langsam vorzugehen.
Obwohl das Verkehrsaufkommen auf dieser Route sehr gering ist, sind die Erfolgschancen nicht so groß, es sei denn, es wird ein Akklimatisierungstag hinzugefügt. Die Route wird für mindestens sechs Tage angeboten, wobei sieben Tage vorzuziehen sind.
Diese Route verbindet sich auf dem Weg mit der Machame-Route, der Lemosho-Route und der Shira-Route.
Die Shira-Route ist mit der Lemosho-Route beinahe identisch, von einem Punkt abgesehen: Der Ausgangspunkt liegt wesentlich höher oben. Aufgrund des härteren und anstrengenderen Starts ist die Erfolgsrate auf der Shira-Route auch niedriger.
Der Startpunkt der Shira-Route liegt so hoch oben, dass die Chancen auf Tiersichtungen gering sind. Aber Sie treffen hier auf eine abwechslungsreiche Landschaft mit Regenwald, Heide und Alpinwüste.
Der Abstieg erfolgt über die Mweka-Route.
Machame Route – abwechslungsreich und beliebt
Marangu Route – mit Hüttenübernachtung
Lemosho Route – ruhig und landschaftlich reizvoll
Rongai Route – trockener, von der Nordseite
Shira – kürzerer Zugang zur Lemosho-Route, Start auf Hochplateau
Umbwe Route – steil und herausfordernd
landschaftlich reizvoll, aber anspruchsvoll
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